"Afghanen-Atelier"-----Malerei, Skulpturen,......und einiges mehr, rund um das Thema Afghanischer Windhund


 

 

 

 

 

Biografie der Künstlerin Roswitha Steffgen 

 

auf dem Foto mit Klink´s Royal Yazmine

Die Bezeichnung "Künstlerin" mag sie jedoch nicht für sich in Anspruch nehmen;  so möchte ich sie dann wenigstens als sehr kreativen Menschen bezeichnen.

Roswitha Steffgen wurde 1958 in einem kleinen Dorf in der Nähe von Cochem/Mosel geboren.

Ihre Kreativität machte sich bereits in frühester Kindheit bemerkbar; ihr Wunsch nach der Schule ein Kunststudium zu belegen oder ihr Berufswunsch Modedesignerin, blieben ihr jedoch durch ihr sehr strenges und konservatives Elternhaus verwehrt.

Ihre Liebe zu den Tieren und insbesondere zu den Hunden wurde ihr aber nicht untersagt und so hatte sie bereits in frühester Kindheit einen eigenen Hund, einen Setterähnlichen Mischling. So war es auch nicht verwunderlich, als sie bereits sehr früh aus ihrem Elternhaus auszog, der Wunsch nach einem eigenen Hund wieder auftrat.

Einen Hund hatte sie in Cochem einmal kurz gesehen, der sie sehr stark beeindruckte und ihr nicht mehr aus dem Kopf ging. Sie konnte ihn aber gar nicht so recht in die ihr bekannten Hunderassen einstufen sondern sah in ihm irgend etwas Exotisches. Das Äußere war gar nicht so hundemäßig und in der Bewegung unterschied er sich erst recht von allen ihr bekannten Hunderassen. Solch ein Hund sollte es sein. Doch weder der Halter des Hundes noch die Rasse waren ihr bekannt (später sollte es sich herausstellen daß es der Afghanenrüde "Jason von der Irminsul" war). 

 

 

 

 

 

 

 

Ahmad Shah und Jinni v.d. Irminsul (Vater und Bruder von Jason v.d. Irminsul). Das Foto ist etwas aus der Zeit Anfang 1973. 

Etwa gleichzeit stand in einer Illstrierten ein bebildeter Artikel über Afghanische Windhunde, nun wußte sie also um welche Rasse es sich handelt. Allerdings war in dem genannten Artikel ein gravierender Fehler, anstelle von 1.000,- DM (das war in etwa der damalige Kaufpreis) war dort zu lesen, daß Afghanen selten unter 10.000,- DM zu haben sind. Der Traum von einem eigenen Afghanen war nun also vorerst mal auf Eis gelegt.

Kurze Zeit später kam sie jedoch genau zu dieser Summe und obwohl andere Dinge sicherlich vorrangiger gewesen wären, da sie ja gerade erst ihre erste eigene Wohnung genommen hatte, kaufte sie sich ihren ersten Afghanen.

Es war die goldfarbene Hündin "Layla of Petmor" aus englischer Zucht, kurz darauf noch die brindlefarbene Hündin "Barowitschi´s Carmina" (eine Tochter des damals sehr erfolgreichen "Zulfikar Pachacumac").

Nun gab es auch die ersten Kontakte zu der Besitzerin von Jason von der Irminsul, aus der sich sehr schnell eine gute Freundschaft entwickelte.

Während Anfangs Frau Steffgen sich noch Ratschläge bei Jason´s Besitzerin holte, hatte sie sich in kürzester Zeit so viel über die Rasse informiert, daß es bald umgekehrt war. 

Im Jahre 1977 erfolgte dann auch der erste Wurf aus Barowitschi´s Carmina, dem dann in den folgenden Jahren ein bis zwei Würfe jährlich folgten.

Gleichzeitig war sie mit ihren Hunden auch auf Ausstellungen in ganz Europa und in den verschiedensten Vereinen, sehr erfolgreich. 

Für die eigene Wohnung, aber auch um Ausstellungen und Würfe mitzufinanzieren, malte Roswitha Steffgen Afghanen auf Seide und modelierte Afghanensculpturen aus Ton.

Jemand der mit der Materie nicht so vertraut ist, denkt sicherlich, daß mit den Würfen sehr viel Geld zu machen ist; das Gegenteil ist aber der Fall. Was sicherlich jeder Afghanenzüchter bestätigen kann. Hinzu kam noch, daß Roswitha Steffgen sehr oft sogenannte Problemhunde aufnahm, oft sogar ankaufen mußte, so daß oftmals bis zu 20 erwachsene Hunde in Ihrem Zwinger standen und zu ernähren waren. 

Da die kleinen Kunstwerke bei anderen Afghanenliebhabern gut ankamen war dies ein kleiner Nebenverdienst. In den nachfolgenden Jahren verfeinerte und perfektionierte sie ihre Arbeiten. 

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